Eine fitte Frau beim Joggen am Meer

Egal in welchem Alter, fit halten kann sich jeder! Fit sein bedeutet vital sein, attraktiv und selbstbewusst. Dabei geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um ein Wohlgefühl für Körper und Seele. Wer fit sein will, muss sich gesund ernähren und Sport treiben. Welche Art von Sport, ist dabei im Grund egal. Hauptsache, es macht Spaß und bringt dich ins Schwitzen.

Generell sollte das Training für einen fitten Körper immer aus zwei Säulen bestehen: aus moderatem Ausdauertraining und leichtem Fitnesstraining. Mit Ausdauertraining verbesserst du die Fähigkeit deines Körpers, über einen längeren Zeitraum hinweg Leistung zu erbringen und stärkst dein Herz-Kreislauf- und Immunsystem. Das Fitnesstraining stärkt deine Muskulatur und sorgt für einen kraftvollen und athletischen Körper.

Wie du beides am besten verbindest und auf was es bei der Ernährung zu achten gilt, erfährst du in diesem Artikel.

Die richtige Mischung

Um fit zu werden, musst du dich nicht dem strengen Trainingsplan eines Leistungssportlers unterwerfen, ein, zwei leichte Ausdauereinheiten (mindestens á 30 Minuten) und ein knackiges Fitnesstraining in der Woche sollten es aber schon sein.

Dabei bleibt dir jedoch vollkommen selbst überlassen, was für Sportarten du auswählst. Beliebt, weil unkompliziert, ist Joggen. Dafür benötigst du nichts, außer einem guten Paar Laufschuhe (gibt es ab rund 100 Euro) und notfalls wetterfeste Kleidung. Wem Laufen zu langweilig ist, der kann auch Schwimmen, Ball spielen, Inline-Skaten, Klettern, Boxen, Turnen oder Tanzen – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.

Du darfst auch gerne variieren und immer neue Dinge ausprobieren. Sport soll in erster Linie Spaß machen und nicht zur Quälerei verkommen, denn dann wird es schwer, dich langfristig zu motivieren. Wichtig ist nur: Bleib am Ball! Ein bis zwei Einheiten pro Woche sind Pflicht, egal, ob allein oder im Verein, in der freien Natur, im heimischen Keller oder im gut ausgestatteten Fitness-Studio. Die Intensität sollte moderat sein, während einem lockeren Lauf solltest du dich noch problemlos unterhalten können. Lerne, Freude an Bewegung zu haben und der Erfolg kommt von selbst.

Der zweite Teil besteht aus Fitnessübungen. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, dich fit zu halten. Du kannst auf die herkömmliche Weise im Fitness-Studio Hanteln stemmen. Hier würde sich ein Ganzkörper-Workout eignen, mit einer Übung für jede Muskelgruppe. Ob du Grund- oder Isolationsübungen nutzt, ist egal – am besten beide, um Abwechslung ins Spiel zu bringen. Übernimm dich nicht bei der Wahl der Gewichte, mach stattdessen lieber ein paar Wiederholungen mehr, zehn bis 12 sind optimal.

Aber auch ohne zusätzliche Gewichte kannst du deinen gesamten Körper einwandfrei kräftigen. Eine ganze Reihe von Übungen mit eigenem Körpergewicht findest du hier auf Muskelaufbau.de. Neben Klassikern wie Liegestützen oder Klimmzügen, findest dabei sicher auch einige Exoten, von denen du noch nichts gehört hast.

Fit sein fängt beim Essen an

Natürlich spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle bei deinem Bestreben nach persönlicher Fitness. Fettiges, zuckerhaltiges und industriell gefertigtes Essen ist nicht nur ungesund, es führt auch zu Unwohlsein. Müdigkeit, Lustlosigkeit und Völlegefühl sind da nur die kleinsten Symptome. Kehr Tiefkühlpizza und Fertig-Lasagne stattdessen den Rücken und ernähr dich gesund! Das Ganze hat zwei Vorteile:

  1. Essen selbst zubereiten macht Spaß! Allein oder zu zweit, kochen ist ein toller Zeitvertreib. Obendrein weißt du so immer genau, was in deinem Essen drin ist und verzichtest auf versteckte Fette, Chemie und andere unerwünschte Zutaten von sogenannten Convenience-Produkten.
  2. Eine bewusste Ernährung hält gesund und liefert Energie. Versuch in Zukunft, deinen Einkaufswagen mit Vollkornprodukten, Salat und Gemüse, magerem Fleisch und Fisch zu füllen. Du musst nicht diäten, aber solltest darüber nachdenken, was du isst.
  3. Wenn du satt bist, hör auf zu essen, selbst wenn der Teller noch nicht leer ist.
  4. Versuch kohlenhydratreiche Mahlzeiten, wie Nudelgerichte, vor oder nach einem Training zu dir zu nehmen. Abends sollten Salate auf dem Speiseplan stehen, morgens am besten Eier und Vollkornbrot.
  5. Süßigkeiten und Fastfood sind natürlich nicht völlig tabu. Aber sie sollten nicht die Basis deiner Ernährung bilden. Vielleicht möchtest du dir ja einen Schummeltag einrichten, an dem du einmal in der Woche zulangen kannst? Oder du gönnst dir zum Kaffee ein kleines Stück Kuchen. Das wird deine mühevoll erarbeitete Fitness nicht zunichte machen.

Wichtig ist, dass du die oben genannten Grundsätze verinnerlichst und eine gesunde Ernährung zum Fundament deines Trainings machst.

Brauchst du Fitness-Studio und Personal Trainer?

Nein. Selbstverständlich kannst du dir gern einen Personal Trainer an die Hand holen. Oftmals ist das hilfreich, weil Trainer nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stehen, sondern obendrein motivieren, wenn es mal nicht so läuft. Im Großen und Ganzen kann sich aber jeder Mensch auch ohne fremde Hilfe fit halten, wenn Motivation und Disziplin stimmen.

Bildquelle: istockphoto.com / lzf

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