Trainierter, sandiger Arsch einer Frau am Strand

Bist du jemals mit dem eifrigen Ziel in das Fitnessstudio gegangen, deinen Gesäßmuskel zu trainieren? Wahrscheinlich ist das eine der unwirklichsten Szenarien, die du dir vorstellen kannst. Aber vielleicht solltest du gerade aus diesem Grund über diese Idee nachdenken. Der Gesäßmuskel ist nicht zu unterschätzen. Schließlich ist der Gluteus Maximus, wie er im Lateinischen heißt, der größte Muskel im menschlichen Körper. Ungeachtet dessen erweist sich ein trainierter Hintern als Beliebtheitsfaktor bei Frauen. Im Folgenden erklären wir dir, wie du aus deinem Hintern einen „Knackarsch“ machst.

Was sind die Gesäßmuskeln?

Das Gesäß besteht nicht nur aus Haut und Fettgewebe. Tatsächlich besteht die Körperpartie aus drei Muskelsträngen: dem Gluteus Maximus, Gluteus Medius und dem Gluteus Minimus. Wie wichtig diese Muskeln für das Zusammenspiel des gesamten Körpers sind, zeigt sich, wenn durch eine Vernachlässigung der Gesäßmuskeln erste Beschwerden auftreten. In heutiger Zeit bewegt man sich zu wenig. Durch häufiges und zu langes Sitzen kommt es zur Verkümmerung der Gesäßmuskeln. Selbst das Training eines Bodybuilders vernachlässigt oftmals diese Körperpartie. Dabei ist diese doch der Übergang vom Ober- zum Unterkörper. Um eine bessere Gesamtleistung bei Verbundübungen zu erzielen, solltest du deine Gesäßmuskeln auf keinen Fall vernachlässigen.

Die Ernährung für einen straffen Hintern

Der Körper neigt dazu, im Bereich des Gesäßes Fetteinlagerungen zu bilden. Gründe dafür finden sich zumeist in der Ernährung. Um am Hintern Fett abzubauen, musst du dich an die allgemeinen Grundregeln einer fettreduzierenden Ernährung halten. Dazu solltest du deine Energieaufnahme im Auge behalten, ein Mehr an Protein konsumieren und zugleich die Aufnahme von einfachen Kohlenhydraten reduzieren. Grundsätzlich solltest du zunächst Körperfett abbauen, bevor du Muskelaufbau anstrebst.

Geeignete Übungen im Fitnessstudio

Zwar ist die Kniebeuge eine Übung, die maßgeblich den Quadtrizeps trainiert, allerdings trainiert sie in zweiter Linie auch den Gesäßmuskel. Einen besseren Effekt erzielst du, wenn du jedes Mal nach Erreichen der Anfangsposition gezielt deinen Hintern für ein bis zwei Sekunden anspannst. Gemeint ist, wenn du von der Kniebeuge wieder in den Stand zurückkehrst. Eine verwandte Übung ist die maschinenbasierte Beinpresse. Positionierst du deine Füße auf der Plattform vergleichsweise hoch, so kannst du mehr Belastung auf deinen Gesäßmuskel legen. Manche Fitnessstudios verfügen über Geräte, die eigens dem Training des Gesäßes dienen. Auch diese sind für dein Training empfehlenswert, da sie den Fokus direkt auf diese Muskelpartie legen.

Cardio-Trainig für deinen Hintern

Auch Ausdauertraining wirkt sich positiv auf deine Bemühungen, einen knackigen Hintern zu bekommen, aus. Einerseits kannst du durch Cardio-Einheiten deinen Energieumsatz steigern, was dir hilft, Gewicht und Fett abzubauen. Andererseits trainieren manche Ausdauersportarten deine Gesäßmuskeln. Klassisches Joggen erweist bereits einen guten Dienst. Durch das Training auf dem Stepper-Gerät kannst du allerdings noch bessere Effekte erzielen. Bereits das tägliche Treppensteigen kann einen Beitrag leisten, wenn du dabei gezielt deine Pobacken anspannst.

Das Potraining wurde lange Zeit vernachlässigt und schlichtweg als Frauensache betrachtet. Dabei solltest du diese Muskelgruppe aufgrund ihrer Größe nicht unterschätzen. Gerade im professionellen Bodybuilding gehört sie zu einem perfekten Gesamtpaket dazu. Durch die richtige Ernährung und einige einfache Übungen bist du auf dem richtigen Weg zum „Knackarsch“. Wie sieht es mit dir aus: Sind die Gesäßmuskeln bereits fester Bestandteil deiner Trainingsroutine?

Bildquelle: © istockphoto.com / oneinchpunch

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