Mit diesen acht einfachen Alltags-Tipps schaffst du die besten Bedingungen für ein gesundes Leben und einen fitten Körper.

Training, Erholung, Ernährung – sind wichtig, ist klar. Aber auf was solltest du sonst noch achten, um gut in deinen Tag zu starten? Es gibt viele kleine Tipps, die dir helfen können, gesünder und fitter zu leben, selbst wenn du nicht fünf Tage pro Woche im Fitness-Studio verbringen willst. Wir haben acht für dich aufgezählt.

1. Aufwachen ohne Wecker

Schlaf ist genauso wichtig für deine Fitness wie diszipliniertes Training und gesunde Ernährung. Dein Körper weiß am besten wie viel Schlaf er benötigt, unterbrich deine nächtlichen Regenerationsphasen also nicht, indem morgens der Wecker klingelt. Versuch stattdessen, ganz natürlich von selbst aufzuwachen. Bevor du jetzt anfängst, den Kopf zu schütteln: Natürlich geht der Großteil der Menschen einer geregelten Arbeit nach und muss sich morgens an gewisse Zeiten halten. Wir meinen auch nicht, dass du jeden Tag bis Mittag im Bett liegen sollst. Wenn du morgens nicht rauskommst, musst du abends eben eher ins Bett – eine einfach Rechnung. Auf acht Stunden Schlaf solltest du schon kommen, du musst also selbst entscheiden, was dir wichtiger ist: Das Nachtprogramm im Fernsehen oder ein fitter Körper und Geist.

2. Wasser trinken nach dem Aufwachen

Wasser ist der Quell des Lebens, 70 Prozent deines Körpers bestehen daraus. Wer zu wenig trinkt, riskiert eine Verlangsamung von Stoffwechsel und Blutkreislauf und mangelnde Konzentrationsfähigkeit. Das erste, was du deshalb jeden Morgen nach dem Aufwachsen tun solltest, ist, zwei Gläser Wasser zu trinken – noch vor dem Kaffee oder Frühstück. Auch wer auf nüchternen Magen trainiert, sollte früh unbedingt als erstes etwas trinken. Zwei bis drei Liter Wasser am Tag sind das absolute Minimum für Sportler!

3. Trainingszeit an dich anpassen

Sport in den Alltag einzubauen, ist nicht immer einfach. Vor allem dann nicht, wenn Job und Familie einen Großteil deiner Zeit beanspruchen. Versuch nicht, dich Trainingszeiten anzupassen, die du sowieso nicht regelmäßig wahrnehmen kannst – denn dann bleiben Konstanz und Erfolge auf der Strecke. Passe stattdessen deine Trainingszeiten deinem Alltag an. Vielleicht macht es für dich Sinn, dein Work-out schon morgens vor der Arbeit durchzuziehen? Oder bist du kein Frühaufsteher, sondern eher ein Nachtmensch? In größeren Städten gibt es viele Fitness-Studios, die rund um die Uhr geöffnet haben. Es spricht also nichts gegen ein Training oder einen lockeren Lauf mitten in der Nacht, wenn du z. B. im Schichtdienst arbeitest.

4. Pausenbrot schmieren

Was simpel klingt, wird oft vergessen: Im stressigen Alltag der Arbeitswelt bleibt oft wenig Zeit für ausgedehnte Pausen und reichhaltige Mahlzeiten. Bereite dich also schon zu Hause auf den anstehenden Tag vor und hab‘ stets eine vollwertige Mahlzeit dabei. Das muss nicht das klassische Pausenbrot sein, Putenbrust, Steak, Lachs, Salat, Kartoffeln, Bohnen oder Brokkoli passen hervorragend in eine Plastikbox und können bei bedarf erhitzt – aber auch problemlos kalt genossen werden. Auf die Art kommst du auch in kürzesten Pausen schnell an dein Essen und vermeidest es, bei Heißhunger am Fast-Food-Stand unterwegs anhalten zu müssen. Als Notlösung sollte zumindest immer ein Shaker mit etwas Proteinpulver dabei sein, um gegebenenfalls mit einem Shake längere Durststrecken zu überbrücken.

5. Viel Bewegung

Du schindest dich im Gym schon genug und Erholung ist wichtig für sportlichen Erfolg, also kannst du in deinen trainingsfreien Tagen doch genüsslich auf der Couch lümmeln, richtig? Falsch. Bewegung tut gut und regt Kreislauf und Stoffwechsel an. Selbst in deinen Pausen solltest du also gelegentliche Spaziergänge oder die eine oder andere Radtour einbauen – aktive Erholung nennt sich das. Sei im Alltag nicht faul und nutze statt dem Lift mal die Treppen oder hole Sonntagmorgens die Brötchen zu Fuß, statt mit dem Auto. Dein Körper wird es dir danken!

6. Sei erfinderisch

Bewegung ist wichtig – schön und gut. Wie sollst du dich aber beispielsweise bei einem Bürojob mit langen Arbeitszeiten viel bewegen? Sei kreativ! Lauf beim Nachdenken im Büro umher, schick nicht den Praktikanten zum Kopierer, sondern erledige solche Wege selbst und ruf den Kollegen aus der dritten Etage nicht ständig an, sondern besuch ihn persönlich. Jeder Gang macht schlank, sagt ein Sprichwort – und das stimmt. Studien haben gezeigt, dass selbst moderate Aktivitäten einen großen Einfluss auf die körperliche Fitness haben können.

7. Finger weg von Tabak und Alkohol

Das Rauchen und Alkoholkonsum ungesund sind, müssen wir hier nicht erklären. Egal wie viel du trainierst, Rauchen schadet deinem Körper und steht deiner Gesundheit und Fitness im Weg. Verzichte also komplett auf deine Glimmstengel! Ein Glas Bier oder Wein ab und an schadet nicht und kann sogar gesund sein, aber übertreib es nicht! Zu viel Alkohol verhindert den Muskelaufbau und begünstigt Fettdepots – und die willst du doch ganz sicher nicht?

8. Trainiere deinen Geist

Einer der am meisten unterschätzen Punkte ist mentales Training. Sicher, für einen tollen Körper und ein fitteres Lebensgefühl sind Training, Ernährung und Regeneration oberste Priorität – aber nur ein starker Geist kann die täglichen Strapazen und Einschränkungen meistern, die dich als ehrgeiziger Sportler erwarten. Dabei ist es egal, ob du Muskeln aufbauen, Fett verlieren oder schlicht etwas für deine Gesundheit tun willst. Halte dir deine Ziele immer wieder vor Augen und motiviere dich so selbst. Besonders wichtig ist es, am Ball zu bleiben, auch wenn die großen Fortschritte der Anfangszeit plötzlich ausbleiben. Und: Auch an Tagen, an denen es im Training mal nicht so gut läuft, kannst du reifen. Sie diese Tage als Ansporn, beim nächsten Mal besser zu sein.

Bildquelle: © panthermedia.net / werner.heiber

TEILEN